Gewürz-Lexikon: BOCKSHORNKLEE

Gewürzname:

Beschreibung

Pflanzenfamilie: Fabaceae (Schmetterlingsblütengewächse).

Geschichte: Die ersten Samen des Bockshornklees wurden bereits als Grabbeigabe in ägyptischen Gräbern also schon mehrere tausend Jahre vor Chr. gefunden. Hauptanbaugebiete jetzt: Indien, Süd-Frankreich, Libanon, Ägypten, Argentinien. In Deutschland in Franken, Vogtland und Thüringen.

Gesundheit: Wirkt Blutdruck senkend, gegen Blähungen, entzündungshemmend und schleimlösend.

Besonderes: Bockshornklee ist ein uraltes Gewürz. Obwohl Bockshornklee im Mittelalter vielfach als Heilpflanze angebaut wurde, ist Bockshornklee heute im Westen wenig bekannt. Manche Menschen aus westlichen Ländern empfinden den Geschmack von Bockshornklee eher als unangenehm "bockartig" und bitter. Dennoch, Bockshornklee wird heute hauptsächlich im Mittleren Osten und in der indischen Küche zu vegetarischen Gerichten (z.B. eingelegtes Gemüse) verwendet.

Geruch und Geschmack: scharf, sellerieähnlich, bitter.

Verwendung: die Samen ganz, geröstet ? dann entfalten sie erst ihr volles Aroma; die Blätter auf Frische-Märkten oder getrocknet.

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