Gewürz-Lexikon: OREGANO

Gewürzname:

Beschreibung

Name: Origanum vulgare

Pflanzenfamilie: Lamiaceae (Lippenblütler)

Geschichte: In der Türkei kann der Gebrauch seit dem 7. Jh. v. Chr. nachgewiesen werden. Allerdings sind erst aus dem 19. Jh. Informationen überliefert, nach denen Oregano von den Mittelmeerländern aus nach Mitteleuropa kam, nach Amerika sogar erst im Laufe des 20. Jh.

Gesundheit: Oregano wirkt entzündungshemmend, verdauungsfördernd, appetitanregend, krampflösend und hustenstillend. Im Altertum empfahl man Oregano auch gegen Magenerkrankungen, Schlangenbissen und Zahnschmerzen. In der Aromatherapie gilt das gewonnene Öl als Mittel gegen Bakterien, ist aber sehr aggressiv zur Haut und verursacht Reizungen.

Besonderes: Majoran und Oregano sind enge Verwandte, wobei Oregano den kräftigeren Geschmack hat.

Geruch und Geschmack: Oregano ist pfeffrig, leicht bitter, dem Majoran ähnlich, aber intensiver.

Verwendung: Vorwiegend in der spanischen und italienischen Küche, aber auch generell in der Mittelmeerküche. Klassisch in Pastasaucen, Tomatengerichten, zu Käse, Lamm, Gemüseaufläufen und Omeletts. Ganz typisch ist Oregano als Gewürz auf Pizzen.

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