Gewürz-Lexikon: PAPRIKA

Gewürzname:

Beschreibung

Name: Capsicum

Pflanzenfamilie: Solanaceae (Nachtschattengewächse)

Geschichte: Schon vor 2000 Jahren sollen Gewürzpaprika in Peru angebaut worden sein. 1492 brachte Kolumbus die Paprika aus Mittelamerika mit nach Spanien, wo die Sträucher zur Zierde genutzt wurden. Im 16. Jh. entdeckten die Ungarn, dass die Pflanze ähnlich dem Pfeffer zur Schärfung von Speisen genutzt werden konnte. Inzwischen ist Paprika ein typisches ungarisches Nationalgewürz. Die meisten Paprika enthalten den für die Schärfe verantwortlichen Stoff Capsaicin, allerdings in sehr unterschiedlicher Konzentration.

Gesundheit: Paprika ist appetitanregend und entzündungshemmend, Menschen, die zur Verkalkung neigen, sollten besser Paprika als Pfeffer verwenden. Bereits die amerikanischen Ureinwohner nutzten Paprika als Heilmittel, unter anderem gegen Zahnschmerzen oder Arthrose.

Besonderes: Paprika können vielfältige Aromen bieten, sie können sehr süß sein aber auch scharf sein, je nachdem wie viel Zucker Paprika enthält bzw. wie viel Capsaicin.

Geruch und Geschmack: Der Geschmack reicht von würzig-aromatisch bis pfeffrig-scharf.

Verwendung: Das feine, süß-pikante Aroma der Paprika verträgt sich gut mit würzig-scharfen Gerichten, aber auch milde Eintöpfe profitieren sehr davon. Paprika enthält merkliche Zuckermengen und darf daher nicht überhitzt werden, da der Zucker sonst einen bitteren Geschmack annimmt. Die wohl bekannteste Form, in der Paprika als Gewürz genutzt wird, ist das Paprikapulver. Zur Herstellung werden die Paprikafrüchte zunächst getrocknet und anschließend gemahlen.

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